Success Story

Konsolidierung Infrastruktur bei Switch

Ausgangslage und Hintergründe

SWITCH ist eine Schweizer Stiftung und Partnerin der Schweizer Hochschulgemeinschaft. Sie entwickelt Internetdienste für Lehrende, Studierende und Forschende und unterstützt die Hochschulen bei der Implementierung neuer Technologien für den Unterricht und die Zusammenarbeit in der Lehre und Forschung. Als zentraler IT-Dienstleister muss SWITCH eine Infrastruktur betreiben, die Stabilität und Zukunftssicherheit bietet. Die IT-Landschaft von SWITCH bestand allerdings aus heterogener Hardware und unterschiedlichen Betriebssystemen wie Debian Linux, Oracle Solaris, Mac OS und Microsoft Windows. Die Folgen waren eine ineffiziente Ressourcennutzung, hohe Wartungskosten und ein hoher Administrationsaufwand. Zudem wurden dadurch die Entwicklung und Bereitstellung neuer Lösungen und Services erschwert. „Die heterogene IT-Landschaft verursachte sehr hohe Administrationskosten, die wir so nicht mehr akzeptieren wollten“, betont Dr. Filiz Bektas, Team Leader Service Platform bei SWITCH in Zürich, im Hinblick auf den Haupttreiber für die Implementierung einer neuen Infrastruktur. „Eine Reduzierung der Komplexität und Standardisierung in den Bereichen Hardware, Betriebssystem und Netzwerkarchitektur war unser erklärtes Ziel. Wir wollten unsere Mitarbeiter weitestgehend von Engineering-Tätigkeiten in diesen Bereichen entlasten und ihnen Freiräume für wesentlich wichtigere Aufgaben schaffen, zum Beispiel im Hinblick auf die Erweiterung unseres Dienstleistungsangebotes.“

Motivation

Bei der Auswahl einer Lösung wurde SWITCH vom Schweizer IT-Systemintegrator Acceleris unterstützt. Von SWITCH wurde der IT-Dienstleister aufgrund seiner umfassenden Projekterfahrung im Umfeld von Unified Computing ausgewählt. Im Hinblick auf die Zielvorgabe, eine konsistente Infrastruktur mit einheitlichem Betriebssystem und neuer Virtualisierungsplattform zu implementieren, wurde gemeinsam schnell entschieden, die Infrastrukturarchitektur FlexPod in Kombination mit Red Hat Enterprise Linux, Red Hat Enterprise Virtualization und Red Hat Satellite einzusetzen.

Vorteil

  • FlexPod ist eine gemeinsam von Cisco und NetApp mit Betriebssystem- und Hypervisor-Anbietern wie Red Hat konzipierte Referenzarchitektur. Die vorkonfigurierte Rechenzentrumslösung basiert auf Servern und Netzwerkkomponenten von Cisco sowie Storage-Systemen von NetApp. Kernelement des schnell einsatzfähigen Infrastrukturpaketes ist das Cisco Unified Computing System (UCS). Die vollständig integrierten FlexPod-Lösungen sind validiert und bieten Vorteile wie eine schnelle Implementierung, ein geringes Projektrisiko und niedrige IT-Kosten. Ausserdem ist eine hohe Skalierbarkeit bei der Konzeption der konkreten Systemlandschaft gegeben.

Vorteil

  • Im Betriebssystemumfeld hat SWITCH die Konsolidierung auf Basis der Open-Source-Software Red Hat Enterprise Linux vorgenommen. „Für uns ist der zentrale Vorteil einer kommerziellen Enterprise-Linux-Lösung der umfassende Hersteller-Support mit regelmässigen Updates, Fehlerkorrekturen sowie Patches und die kontinuierliche Integration neuer Funktionen und optimierter Treiber“, sagt Dr. Bektas. Für die Bereitstellung, Skalierung und Verwaltung von Red Hat Enterprise Linux nutzt SWITCH Red Hat Satellite und als Virtualisierungslösung kommt Red Hat Enterprise Virtualization zum Einsatz. Die Lösung ermöglicht eine effizientere Nutzung der physischen Hardware. So konnte SWITCH auf Basis der Lösung von Red Hat die Anzahl der physischen Server von 120 auf 40 reduzieren.

„Unsere Entscheidung stand schnell fest, da diese Lösungskombination unsere zentralen Anforderungen zu erfüllen versprach, das heisst geringere Administrationskosten, kurze Bereitstellungszeiten, Sicherheit sowie hohe Skalierbarkeit und Verfügbarkeit“

Dr. Filiz Bektas, Team Leader Service Platform

Herausforderungen und Gegenmassnahmen

Aus der Sicht von Acceleris war das Projekt von Anfang an extrem spannend, vor allem auch, weil wir bei SWITCH auf äusserst kompetente und technisch versierte Mitarbeiter trafen. Gerade die hohe Flexibilität bei der Konzeption ihrer Infrastruktur und im Hinblick auf Eigenentwicklungen erachteten sie in der Vergangenheit als wichtigen Vorteil. Bei der Einführung einer vorkonfigurierten Lösung mussten wir da vor allem auch deren Flexibilität herausstellen. Man kann das Fazit ziehen, dass SWITCH Freiräume für Projekte schaffen konnte, die nun dem extern erbrachten Dienstleistungsangebot zugute kommen.

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